Die Jungfrauengeburt ist keineswegs ein von den Christen erdachter Topos, sondern lässt sich schon früher in anderen Kulturen des vorderen Orients und antiken Griechenlands finden.
Selbst ohne göttliches Zutun ist sie rein biologisch möglich, z.B. durch mangelnde Vorsicht beim Analverkehr, einer Sexualtechnik, die in vielen Kulturen, die die Jungfräulichkeit der Braut verlangen, häufig praktiziert wird.
Schon ab dem 2. Jh. n. Chr. gab es originelle Interpretationen über die Zeugung Jesu, dessen Mutter angeblich Jungfrau war: selbige tischte ihrem gehörten Verlobten eine Geschichte über den heiligen Geist auf, um ihre plötzliche Schwangerschaft zu erklären.
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